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Der Mörder meiner Mutter

 

schlaflose Nächte... bringen Neuentdeckungen mit sich

 

so auch diesen Film...

 

Ein neuer Prozess, der alte Wunden aufreißt: Die Kinderbuchautorin Anne Winter will an den gewaltsamen Tod ihrer Eltern vor gut zwei Jahrzehnten nicht erinnert werden. Gemeinsam mit ihrer Großmutter Louise musste die damals Sechsjährige miterleben, wie ihre Eltern von einer Gang im LSD-Rausch brutal ermordet wurden. Als mutmaßlicher Täter wanderte Marc Balthasar hinter Gitter. Nun sucht Kommissar Robert Franke Anne auf, um ihr mitzuteilen, dass Balthasars todkranker Komplize Kant nach gut 20 Jahren ein umfangreiches Geständnis abgelegt hat - und danach Selbstmord beging. Das Verfahren wird noch einmal aufgerollt. Im Gefängnis ist Balthasar zu einem charismatischen Schriftsteller avanciert: Er hat in Psychologie promoviert, mehrere Bücher geschrieben und eine regelrechte Fangemeinde aufgebaut. Nun scheint sein Freispruch anzustehen - es sei denn, Anne sagt gegen ihn aus. Aber als kurz vor Prozessbeginn ihre Großmutter stirbt, droht Anne zusammenzubrechen. Sie ist sich sicher, dass Balthasar alle ausschalten wird, die ihm im Weg stehen. Tatsächlich wird die traumatisierte junge Frau massiv bedroht, aber Kommissar Franke ist skeptisch: Zumal sich die Beweise verdichten, Anne sei schizophren - und inszeniere selbst die Terrorattacken ...

 

sensationell realitätsfern... sehr bizarr und trotzdem gut aufgebaut.

Für Leute die Wert darauf legen, dass Thriller nach Möglichkeit der Realität sehr nahe sind... sicher nicht der geeignetste Film aber durchaus sehenswert...

 

2 Kommentare 9.6.07 04:58, kommentieren